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Montag, 7. November 2016

wmdedgt November

Heute wird mal wieder Tagebuchgebloggt und hier wirds gesammelt: Kl. Brüllen

Es ist Samstag der 05.11.2016. Der Wecker klingelt ausnahmsweise nicht aber ich bin trotzdem so gegen 7.30 Uhr wach. Nachdem ich mich noch ein paar Mal umgedreht habe ist schließlich auch meine Blase wach und ich steh auf. Der Kater freut sich denn er ist schon am Verhungern.

Es ist kalt und regnerisch, genau das richtige Wetter zum Rumtrödeln, inzwischen ist der Mann auch auf, er trinkt Kaffee und ich schreibe den Einkaufszettel.
Dann suche ich das Leergut zusammen, werfe alles ins Auto und gehe einkaufen. Es stehen mehrere Läden auf der Liste: Norma, Rewe, Penny und Hofmetzger.
Es dauert mal wieder alles ewig weil echt viel los ist. Im Rewe finde ich dann einen Pfandzettel im Automaten. Weil ich niemand erkennen kann der den vermisst freu ich mich über 0,48€. Solche Sachen passieren mir oft, meist finde ich alle paar Wochen einen € im Einkaufswagen oder den Chip oder Geld auf dem Boden......ich muss dringend mal Lotto spielen.
Beim Metzger erfahre ich neues über den Gesundheitszustand der Verkäuferin die mit 52 vor einigen Wochen eine Hirnblutung hatte. Ohje, das ist echt traurig, ein sehr langer Weg den sie da jetzt vor sich hat.

Wieder zuhause überrascht mich der Mann mit Nudelsuppe, er weiss halt wie man mich kriegt :-)
Nach dem Essen erst den Einkauf versorgen, die Waschmaschine einschalten und dann schalte ich wieder in den Trödelmodus. Ich stricke in bisschen am neuen Spüllappen, das wird echt zur Sucht.
Eigentlich wollten wir mittags zum Stall fahren und dort ein paar kleiner Reparaturen zu machen und die Schafe zu entwurmen. Aber so richtig aufraffen kann sich keiner, also lassen wir das. 
Die Waschmaschine ist fertig, ich hänge Wäsche auf, ziehe die Betten ab, sauge das Wohnzimmer und koche schon mal Linsen vor.
Dann ist der Mittag auch schon verflogen, wir fahren in den Stall die Schafe, Ziegen und Hühner füttern und Eier einsammeln. Das ist gerade echt ein Trauerspiel, die Hühner sind in der Mauser und die Tage werden kürzer also legen sie schlechter. Im Schnitt haben wird grad 15 Eier von 45 Hühnern. 

Wieder daheim koche ich fertig, wir essen Linsen, Spätzle und Saitenwürstchen, ein richtiges Herbstessen. Dann fällt dem Mann ein, dass uns am Sonntag seine Mutter mit Sauerbraten beglücken will. Dazu gehören seiner Meinung nach selbstgemachte Nudeln. Tjanun, ich liebe ja solche Planänderungen und damit ist klar, dass wir den halben Sonntag an der Nudelmaschine verbringen.

Nach ein oder zwei Verdauungsschnäpschen gehts wieder aufs Sofa und das wars dann eigentlich auch schon, denn kaum liege ich, schlafe ich auch schon ud als ich wieder aufwache ist es schon Sonntag.


Montag, 6. Juli 2015

WMDEDGT 7/15

Es ist mal wieder der 5. und Frau Brüllen fordert zum Tagebuchbloggen auf.


Der Tag beginnt früh, oder der davor endet spät, wie mans nimmt. Ich habe nämlich noch meinen Geburtstag nachgefeiert. Um 1.30 Uhr verabschiede ich meine letzten Gäste. Weil der Weg vom "Festplatz" bis zur Terassentür sehr dunkel ist beschließen wir das ganze Zeug einfach stehenzulassen. Nach dem Aufstehen ist auch noch ein Tag. Ich steige noch unter die Dusche und dann ab ins warme Bett.

Um 8 Uhr wache ich wieder auf. Es ist zu warm zum länger schlafen, leider. Wir räumen im Garten schon mal ein bisschen auf und als die Kaffeemaschine auch wieder in der Küche ist frühstückt der Schäfer ein einsames, übrig gebliebenes, fertig gegrilltes Würstchen und trint Kaffe dazu. Mir ist irgendwie nicht nach essen.

Wir sind mit aufräumen beschäftigt bis zum Mittag. Dazwischen wird die Maus geguckt, eine Maschine Wäsche gewaschen und aufgehängt und die Spülmaschine lief im Dauereinsatz.

Immer wieder gieße ich die Blümchen und die Tomaten mit dem Wasser aus dem Planschbecken für die kleinsten Gäste. Irgendwie lassen scheinbar alle die Flügel hängen. Ich auch.

Der Schäfer macht sich dann noch auf den Weg um das letzte Heu zu wenden, vorher telefoniert er noch nach jemand der das Heu heute zu Ballen presst und ich verkrümele mich ins Bett. Ich bin fix und alle und muss erstmal eine Runde schlafen. 

Am Abend grillen wir mal wieder und ziehen wenigstens noch die Plane vom Pavillion, es sind Gewitter vorhergesagt. Die kommen aber doch nicht. 
Irgendwann klingelts an der Tür und draussen steht ein Mann der sagt: Hallo, ich rufe wegen den Heuballen an. Aha, gut, dass es Anderen auch so geht.

Um 21 Uhr liege ich frisch geduscht im Bett und falle augenblicklich in einen unruhigen Schlaf. Irgendwann wache ich richtig auf und maule vor mich hin dass ich so schlecht schon lange nicht mehr geschlafen hätte und warte darauf dass der Wecker klingelt. Tut er aber nicht. Kann er ja auch noch gar nicht es ist ja erst 23.45 Uhr. Was bin ich froh dass die Nacht noch nicht vorbei ist :-)

Das wars, danke fürs Gucken :-)


Samstag, 6. Juni 2015

WMDEDGT 06/15 Tagebuchbloggen

Wie jeden 05. eines Monats ruft Frau Brüllen wieder zum Tagebuchbloggen auf


Der Wecker klingelt um 5 Uhr. Es ist Heusaison und der Schäfer hatte gestern beschlossen noch vor der Arbeit den Traktor startklar zu machen damit er wenn er um 12 Uhr Feierabend macht gleich wieder loslegen kann.
Ich bin auch aufgewacht. Der Schäfer macht sich auf den Weg ins Bad. Das nutzt der Kater der vor der Schlafzimmertür lauert natürlich aus und kommt rein. Das Getrampel auf Bett und Körper kann ich um die Zeit ja gar nicht brauchen und  ich versuche den Kater zu vertreiben. Es gelingt mir nicht, auch die Rufe des Schäfers im Flur interessieren ihn nicht. Ich stehe auf, schappe das Tier und werfe es vor die Tür. Dabei motze ich mit ihm. Der Schäfer fühlt sich angesprochen und motzt zurück. Der Tag fängt so richtig gut an.
Ich lege mich wieder hin, inzwischen hat den Schäfer die Motivation verlassen und er legt sich auch wieder ins Bett.
Boah, das ganze Theater vor dem eigentlichen Weckerklingeln für nix und wieder nix. 
Schlafen kann ich nicht mehr und die Vögel draussen sind nicht ganzt unschuldig daran. Ich döse noch bis 6.30 Uhr vor mich hin. Dann Aufstehehn, Kater füttern, Bad, Schäfer verabschieden, Einkaufszettel schreiben und Spülmaschine laufen lassen.

7.30: ich fahre zuerst zur Tankstelle und dann zum Stall und lasse die Hühner raus. Dabei muss ich mich mal wieder mit einem Besen gegen den Gockel wehren der mir von Hinten in die Waden hacken will. Ich hoffe jetzt weiss er mal wieder für eine Weile wer hier Chef ist.
Ich schaue nach der Glucke die gerade auf Eiern sitzt und sehe dass sie wieder Eier aus dem Nest gestoßen hat. Menno, das waren jetzt Ei 2 und Ei 3 die anscheinen nicht befruchtet sind. Ich fürchte das wird wieder nix mit Küken.
Draussen machen die Schafe Radau. Ich sehe nach ihnen und bin mir nicht sicher ob das Lamm nicht eine Verletztung in der Leiste hat. Alle Versuche es und seine Mama einzufangen scheitern kläglich, keine Chance. Vielleicht klappts am Abend wenn wir zu zweit sind. Wundern würde mich die Verletzung allerdings nicht. Es treibt sich ein Fuchs auf der Weide rum der am letzten Wochenende in zwei Nächten hintereinander jeweis ein Lamm geholt hat. 

Inzwischen ist es 8.30 und ich fahre zum Einkaufen. Dafür brauche ich ewig weil ich in zig Läden muss und überall sind schon Schlangen an den Kassen. Und ich staune nicht schlecht als ich Penny eine Backmischung für Weihnachtskekse im Angebot entdecke, tsss, die spinnen doch alle.
Um 11.30 bin ich endlich wieder daheim und räume nur die frischen Sachen in den Kühlschrank, der Rest muss warten bis am Abend. Ich esse schnell eine Kleinigkeit denn ausgerechnet heute wo es so warm ist muss ich arbeiten.

12.30-17.30 ich bin bei der Arbeit, da gibt es nicht viel zu erzählen. Dank dem Brückentag ist sehr wenig los. Das ist auch gut so, denn ich bin allein. Und es ist warm, sehr warm, ich mag das nicht, ich leide gar fürchterlich :-)

Der Rest des Tages vetläuft beschaulich. Ich lese mein Buch zu Ende und warte auf den Schäfer.
Er kommt erst so gegen 9 und nach dem Essen geh ich bald ins Bett.
Ach ja, das Lamm ist nicht verletzt, zum Glück.