Freitag, 17. Juli 2015

Es muss am Wetter liegen

Wenn ich schon an diesem furchtbar warmen Tag arbeiten muss freut es mich wenn lustige Kunden kommen.
Kunde: Wann kann ich das Gerät abholen?
Ich: Nicht vor halb fünf.
Kunde: Ok, dann komm ich um vier!
Ich: ????
Ich sags ja, alle irre

Montag, 6. Juli 2015

WMDEDGT 7/15

Es ist mal wieder der 5. und Frau Brüllen fordert zum Tagebuchbloggen auf.


Der Tag beginnt früh, oder der davor endet spät, wie mans nimmt. Ich habe nämlich noch meinen Geburtstag nachgefeiert. Um 1.30 Uhr verabschiede ich meine letzten Gäste. Weil der Weg vom "Festplatz" bis zur Terassentür sehr dunkel ist beschließen wir das ganze Zeug einfach stehenzulassen. Nach dem Aufstehen ist auch noch ein Tag. Ich steige noch unter die Dusche und dann ab ins warme Bett.

Um 8 Uhr wache ich wieder auf. Es ist zu warm zum länger schlafen, leider. Wir räumen im Garten schon mal ein bisschen auf und als die Kaffeemaschine auch wieder in der Küche ist frühstückt der Schäfer ein einsames, übrig gebliebenes, fertig gegrilltes Würstchen und trint Kaffe dazu. Mir ist irgendwie nicht nach essen.

Wir sind mit aufräumen beschäftigt bis zum Mittag. Dazwischen wird die Maus geguckt, eine Maschine Wäsche gewaschen und aufgehängt und die Spülmaschine lief im Dauereinsatz.

Immer wieder gieße ich die Blümchen und die Tomaten mit dem Wasser aus dem Planschbecken für die kleinsten Gäste. Irgendwie lassen scheinbar alle die Flügel hängen. Ich auch.

Der Schäfer macht sich dann noch auf den Weg um das letzte Heu zu wenden, vorher telefoniert er noch nach jemand der das Heu heute zu Ballen presst und ich verkrümele mich ins Bett. Ich bin fix und alle und muss erstmal eine Runde schlafen. 

Am Abend grillen wir mal wieder und ziehen wenigstens noch die Plane vom Pavillion, es sind Gewitter vorhergesagt. Die kommen aber doch nicht. 
Irgendwann klingelts an der Tür und draussen steht ein Mann der sagt: Hallo, ich rufe wegen den Heuballen an. Aha, gut, dass es Anderen auch so geht.

Um 21 Uhr liege ich frisch geduscht im Bett und falle augenblicklich in einen unruhigen Schlaf. Irgendwann wache ich richtig auf und maule vor mich hin dass ich so schlecht schon lange nicht mehr geschlafen hätte und warte darauf dass der Wecker klingelt. Tut er aber nicht. Kann er ja auch noch gar nicht es ist ja erst 23.45 Uhr. Was bin ich froh dass die Nacht noch nicht vorbei ist :-)

Das wars, danke fürs Gucken :-)


Montag, 8. Juni 2015

7 Sachen

Immer wieder sonntags… 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag
meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Noch mehr 7 Sachen seht ihr hier: GrinseStern
       nach einer Idee von frau liebe


Draussen gefrühstück. Danach sah der Tisch so aus. Davor allerdings kaum besser. Tischdeko ist nicht so unseres. Immerhin hat es eine Kerze in die Mitte geschafft :-) 



Die Tomaten bestaunt.

Ein Fahrrad transportiert. Vielleicht werden wir ja doch noch sportlich, irgendwann.

Eis gegessen. Das wurde aber seit dem letzten Jahr verändert, schmeckt nicht mehr so toll. Notiz an mich selber: Die restlichen 5 schnell essen und nicht mehr kaufen!

Mich über die neue Wäschspinnenschutzhülle gefreut. Ob das so eine gute Idee war sie aus normalem Stoff zu nähen wird sich noch zeigen.

Ein Unfallopfer vom Samstag geborgen. Das hätte ins Auge gehen können. Zum Glück musste nur eine einzige junge Tanne ihr Leben lassen als das Teil den steilen Berg hinunter angerollt kam.
Das letzte Bild fehlt, das will ich niemand zumuten.
Denn, bis hier hin war der Tag recht nett und entspannt. Doch das dicke Ende kam dann in Form von einem Fuchs der den Tag über 9 Hühner und unseren Gockel getötet und einen Teil der Beute gleich mitgenommen hat. Den Rest durften wir dann auf der ganzen Wiese verteilt einsammeln.
Da denkt man man tut ihnen was Gutes und dann werden sie gefressen. Dass der am hellichten Tag kommt, damit haben wir nicht gerechnet. Schöne Scheiße. Jetzt haben sie erstmal wieder Ausgangssperre bis wir eine Lösung gefunden haben.

Samstag, 6. Juni 2015

WMDEDGT 06/15 Tagebuchbloggen

Wie jeden 05. eines Monats ruft Frau Brüllen wieder zum Tagebuchbloggen auf


Der Wecker klingelt um 5 Uhr. Es ist Heusaison und der Schäfer hatte gestern beschlossen noch vor der Arbeit den Traktor startklar zu machen damit er wenn er um 12 Uhr Feierabend macht gleich wieder loslegen kann.
Ich bin auch aufgewacht. Der Schäfer macht sich auf den Weg ins Bad. Das nutzt der Kater der vor der Schlafzimmertür lauert natürlich aus und kommt rein. Das Getrampel auf Bett und Körper kann ich um die Zeit ja gar nicht brauchen und  ich versuche den Kater zu vertreiben. Es gelingt mir nicht, auch die Rufe des Schäfers im Flur interessieren ihn nicht. Ich stehe auf, schappe das Tier und werfe es vor die Tür. Dabei motze ich mit ihm. Der Schäfer fühlt sich angesprochen und motzt zurück. Der Tag fängt so richtig gut an.
Ich lege mich wieder hin, inzwischen hat den Schäfer die Motivation verlassen und er legt sich auch wieder ins Bett.
Boah, das ganze Theater vor dem eigentlichen Weckerklingeln für nix und wieder nix. 
Schlafen kann ich nicht mehr und die Vögel draussen sind nicht ganzt unschuldig daran. Ich döse noch bis 6.30 Uhr vor mich hin. Dann Aufstehehn, Kater füttern, Bad, Schäfer verabschieden, Einkaufszettel schreiben und Spülmaschine laufen lassen.

7.30: ich fahre zuerst zur Tankstelle und dann zum Stall und lasse die Hühner raus. Dabei muss ich mich mal wieder mit einem Besen gegen den Gockel wehren der mir von Hinten in die Waden hacken will. Ich hoffe jetzt weiss er mal wieder für eine Weile wer hier Chef ist.
Ich schaue nach der Glucke die gerade auf Eiern sitzt und sehe dass sie wieder Eier aus dem Nest gestoßen hat. Menno, das waren jetzt Ei 2 und Ei 3 die anscheinen nicht befruchtet sind. Ich fürchte das wird wieder nix mit Küken.
Draussen machen die Schafe Radau. Ich sehe nach ihnen und bin mir nicht sicher ob das Lamm nicht eine Verletztung in der Leiste hat. Alle Versuche es und seine Mama einzufangen scheitern kläglich, keine Chance. Vielleicht klappts am Abend wenn wir zu zweit sind. Wundern würde mich die Verletzung allerdings nicht. Es treibt sich ein Fuchs auf der Weide rum der am letzten Wochenende in zwei Nächten hintereinander jeweis ein Lamm geholt hat. 

Inzwischen ist es 8.30 und ich fahre zum Einkaufen. Dafür brauche ich ewig weil ich in zig Läden muss und überall sind schon Schlangen an den Kassen. Und ich staune nicht schlecht als ich Penny eine Backmischung für Weihnachtskekse im Angebot entdecke, tsss, die spinnen doch alle.
Um 11.30 bin ich endlich wieder daheim und räume nur die frischen Sachen in den Kühlschrank, der Rest muss warten bis am Abend. Ich esse schnell eine Kleinigkeit denn ausgerechnet heute wo es so warm ist muss ich arbeiten.

12.30-17.30 ich bin bei der Arbeit, da gibt es nicht viel zu erzählen. Dank dem Brückentag ist sehr wenig los. Das ist auch gut so, denn ich bin allein. Und es ist warm, sehr warm, ich mag das nicht, ich leide gar fürchterlich :-)

Der Rest des Tages vetläuft beschaulich. Ich lese mein Buch zu Ende und warte auf den Schäfer.
Er kommt erst so gegen 9 und nach dem Essen geh ich bald ins Bett.
Ach ja, das Lamm ist nicht verletzt, zum Glück.

Mittwoch, 13. Mai 2015

12 von 12 Mai 2015

Sollte jemand nicht wissen worum es geht: hier entlang

Morgens schnell Vesper für den Tag gerichtet

Im Büro erstmal einen Blick in die Bedienungsanleitung vom neuen Telefon geworfen. Das alte wurde bei einem Einbruch am Wochennende gestohlen. Wer macht denn sowas?

Eine Schuhbestellung für den Laden abgeschickt

Briefmarken geklebt

Abendessen vorbereiten, Speck anbraten

und Salat schnibbeln

Die Blumen noch gegossen

Bald ist es soweit :-) Morgen kommt dann auch endlich noch Stroh drunter damit die Erdbeeren weicher liegen

Das erste Radieschen geerntet

Ein bisschen Schokolade als Nachtisch

Hier ist die eigene Fantasie gefragt, eigentlich sollten mich hier 5 neugierige Ziegen freudigst begrüssen.....Sie haben mich ignoriert......Aber abwarten, die wollen auch mal wieder was von mir, Brot zum Beispiel..... :-)

Letzte Aktion des Tages, Spülmaschine anwerfen


Danke fürs Gucken :-)

Sonntag, 10. Mai 2015

7 Sachen

Immer wieder sonntags… 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag
meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

 

 
Hier blühen Weihnachten und Ostern gleichzeitig

Die Eierschalen vor den Mülleimer geworfen. Der Schäfer meinte normale Menschen würden zusammenfegen und nicht fotografieren

Dem Enkelmädchen beim klettern zugesehen

Die Aussicht auf mein Geburtsstädtchen genossen

Am Abend Blumen gegossen

Schnecke meets Unkraut. Irgendwie sehr charakteristisch für diesen Garten hier

Dem Monsieur ein vorläufiges Plätzchen zugewisen bevor im der Pinsel im Schnabel noch vollends abbricht

Danke fürs gucken :-)

Mittwoch, 6. Mai 2015

WmdedgT 5/2015

Heute bin ich zum ersten Mal beim WmdedgT 5/2015 ( was machst du eigentlich den ganezen Tag?) dabei. Tagebuchbloggen also, und noch viel mehr Tagebuchblogger gibts hier

Der Wecker klingelt zum ersten Mal um 6. Ich würge ihn ab, das mache ich dann noch ca 3 Mal bis wir um 6.30 endlich aufstehen. Der Kater steht schon kurz vor dem Hungertot deshalb bekommt der als erster sein Frühstück. Dann eine Runde Brote schmieren solange der Schäfer im Bad ist. Dann darf ich mich aufhübschen. Das alles muss in einer halben Stunde passieren, da darf nix schief gehen denn um 7 müssen wir los. Kurz noch leicht hektisch die Liste im Kopf abhaken: Schlüssel? Geschäftsschlüsse? Autoschlüssel? Handy? Geldbeutel? Alles da und wir sind weg.

Es folgen 9 Stunden Arbeit. Dabei stelle ich fest, dass ich Namenstag habe und verkünde, dass ich den Rest des Tages verwöhnt werden will. Klappt nicht so ganz.

Am Abend soll ich mit in den Stall. Deshalb beschließe ich nicht zu kochen, auch gut. Wir fahren kurz heim, ziehen uns um und ich bewahre den Kater zum zweiten Mal heute vor dem Hungertot.
Am Stall müssen zuerst ein paar Schafe eingesammelt werden. Da war wohl das Gras auf der anderen Seite vom Zaun wieder grüner und den Rückweg haben sie nicht mehr gefunden. Sind halt doch nur Schafe.....
Der Schafbock, der letzte Woche fast an einer Lungenentzündung gestorben wäre bekommt noch eine Aufbauspritze. Seine Begeisterung darüber ist begrenzt. Ich werte es als gutes Zeichen, dass er sich inzwischen so starkt dagegen wehrt, dass man ihn kaum noch halten kann.
Danach noch Eier einsammeln, die paar wenigen die sie zur Zeit halt legen, und dann gehts heim.

Zum Abendessen gibts noch ein Brote und ich kläre noch das Muttertagsgeschenk. Bin zu spät, es wird schon organisiert. Danach noch ein bisschen die Küche aufräumen. Dann will ich noch mit einer Freundin telefonieren, sie ist aber nicht da deshalb unterhalte ich mich eben länger mit ihrem Mann.

Ich wecke den Schäfer auf dem Sofa und wir gehen ins Bett. Mein Nachttisch ist einer der wenigen Flecken im Haus an dem ich Handyempfang habe und prompt kommt eine Sms über einen verpassten Anruf. Ich kenn die Nummer nicht habe aber einen Verdacht. Schnell Mails abrufen und es bestätigt sich, dass der Pfarrer, auf den ich schon zwei Wochen warte, mich anrufen wollte. Mist. Aber gut. Ich verschiebe den Rückruf auf den nächsten Tag und lege mich hin. In dem Moment klingelt das Telefon wieder. Der Pfarrer. Wir besprechen endlich mal ein paar Dinge und finden wohl auch eine ganz gute Lösung dafür wann und wo wir uns mal wegen dem Traugespräch treffen können. Es ist schon leicht kompliziert wenn man so weit auseinander wohnt. Und nichts an dem Ort stattfinden wird an dem man wohnt. Aber wird schon werden. Ich muss dem Schäfer noch Bericht erstatten über das Gespräch und jetzt bin ich wieder aufgedreht und kann lange nicht schlafen. Gut, dass ein Fernseher im Schlafzimmer steht. Und das wars dann für heute.